EMEA –
EUROPE, MIDDLE EAST, AFRICA:
DÜSSELDORF’S INTERNATIONAL
BUSINESS RELATIONS
Ausgabe 01/2026
Ausgabe 01/2026
Im Interview spricht Düsseldorfs Wirtschaftsdezernent Christian Zaum über die Bedeutung der Märkte in Europa, im Mittleren Osten und Afrika (EMEA), wirtschaftliche Nachbarschaften und neue Dynamiken im Umfeld der Landeshauptstadt.
Der französische Kaiser Napoleon soll Düsseldorf „Le Petit Paris“ genannt haben, als er die Stadt im Jahr 1811 besuchte. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die bis heute währt – auch auf wirtschaftlicher Ebene.
Ob digitale Lieferlogistik aus den Niederlanden, IT-Ökosysteme eines europäischen Großhändlers oder die Premiere einer Weltleitmesse am Persischen Golf: Akteure aus der Region zeigen, dass Handel weit mehr ist als Warentransfer. Er ist ein integratives System aus Innovation und Kooperation – und Düsseldorf steht dabei im Zentrum.
Wenn Tim Raue vor Rührung feuchte Augen bekommt, wenn die Stadt brodelt und Menschen überall unterwegs sind, um neue Geschmäcker kennen zu lernen, wenn die Pommesbude und das Sternerestaurant an einem Strang ziehen, wenn internationale Gastrostars gemeinsam kochen und feiern. Dann rückt eine Branche in den Fokus, bei dem der Gast sonst im Mittelpunkt steht. Das Fachsymposium Rolling Pin Convention und das Foodie-Event Chefs in Town feiern gemeinsam die Gastronomie.
Deutschland ist wichtigster Handelspartner der Türkei mit einem großen bilateralen Marktvolumen. Viele türkische Unternehmen haben sich für einen Standort in NRW entschieden – Düsseldorf zählt zu den beliebtesten.
Immer mehr ausländische Unternehmen entdecken Düsseldorf als attraktiven Investitionsstandort. Wir stellen drei aus verschiedenen Branchen vor – von grüner Energie über Immobilien bis hin zum modularen Bauen.
Wie es sich für eine international aufgestellte Metropole gehört, ist auch die Startup-Szene hier international ausgerichtet. Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf sorgt gemeinsam mit ihren Partnern durch viele verschiedene Aktionen dafür, dass Startups aus der EMEA-Region das Ökosystem besser kennenlernen – und als möglichen Standort entdecken.
Während die USA und China um die KI-Vormachtstellung wettstreiten, verliert Europa trotz enormer technologischer Kompetenz den Anschluss. Es gilt, das vorhandene Potenzial in eigene Lösungen zu übersetzen, um die Datensouveränität und die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern. Wie kann der Spagat zwischen verantwortungsvoller. Regulierung und zukunftsweisender KI-Entwicklung gelingen? Experten des Düsseldorfer Unternehmens sipgate und der Fachmesse XPONENTIAL Europe 2026 geben Antworten.
Stadtmitte repräsentiert Düsseldorf wie kein anderes Viertel. Das Glitzernde der Kö, Luxus, Einzelhandel und das geschäftige Treiben des angrenzenden Central Business District. Die rund 25.000 Büroarbeitspl.tze gehören vor allem Finanzdienstleistern, Kanzleien und Unternehmensberatungen. Und auch das Quartier um den Hauptbahnhof und Worringer Platz ist Teil der Stadtmitte. Trotz des schwierigen Images gibt es Unternehmer:innen, die hier Positives schaffen – ob Eisdielen-Betreiber Roberto Tomasella, der als Bürgermeister des Worringer Platz gilt, Medienunternehmen in Hinterhöfen oder asiatische Supermärkte . Unter dem Platz liegt zudem eine verschlossene Passage mit Streetart der Achtzigerjahre. Vielleicht ist Düsseldorf gerade hier ein wenig mehr Großstadt als anderswo. Gegensätze ziehen sich konsequent durch die Stadtmitte: Während die Landskrone als ältester Teil des Hofgartens die größte Grünfläche des Viertels bildet, wächst das Grün am Kö-Bogen 2 in die Höhe und zeigt zukunftsfähiges Bauen. Entlang der Schadowstraße führt der Weg zum künftigen Opernstandort am ehemaligen Kaufhof. Von hier ist es nur ein Katzensprung zur Immermannstraße mit ihren japanischen Restaurants und Läden. Wenn Düsseldorf ein einziges Viertel wäre, dann wäre es Stadtmitte.